Freundschaftswettfahrt 2021

Hervorgehoben

Ausschreibung zur Freundschaftswettfahrt am 9. Oktober 2021

Die Ausschreibung zur Freundschaftswettfahrt am 9. Oktober 2021 ist veröffentlicht und die Anmeldung kann (aufgrund der Einschränkungen durch Corona ausschließlich) online auf Manage2Sail (www.manage2sail.com/e/FW2021SGW) bis zum 3. Oktober 2021 vorgenommen werden.

Das Ankündigungssignal zur 1. Wettfahrt ertönt um 10:55 Uhr. Die zweite Wettfahrt erfolgt gemäß Programm.

Es sind nur Yachten der Vereine SVN, SCB 1898, SCF 1891, CSV, SGW meldeberechtigt!

„Neue“ Boote

Trotz, oder gerade wegen, der anhaltenden Pandemie gab es auch in diesem Jahr Bewegung im Bootsbestand der Segelgemeinschaft Wendenschloss.

Zum Saisonbeginn wechselte eine Jaguar 25 ihre Besitzer und wir konnten die neuen Eigner als neue Vereinsmitglieder in der SGW willkommen heißen.

Im August fand eine Dehlya 22 samt Eigner vom Senftenberger Revier bei uns einen neuen Heimathafen sowie Aufnahme in unseren Verein. Zeitgleich wurde ein 22ft-Kielboot verkauft und liegt seitdem als Gastlieger bei uns.

Als aktuellsten Neuzugang konnte heute eine Dehler 25 HS vom Revier Kloster Lehnin in unserem Hafen sowie die Eignerin als neues Mitglied bei uns begrüßt werden.

Wir wünschen allen neuen Mitgliedern und Eignern/innen allzeit guten Wind und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Mit heutigem Stand finden sich an unserer Steganlage noch zwei freie Stände. Eine schöne Entwicklung, nicht nur für unsere „Außendarstellung“.

Tomas Fischer, Technischer Leiter

Und es gibt sie wieder….

…die schönen Sommertage in der Segelgemeinschaft Wendenschloß!

Nach langer coronabedingter Pause konnten wir in diesem Jahr, wenn auch sehr kurzfristig, endlich wieder die Sommersonnenwende feiern.

Los ging es wie gewohnt mit unserer Internen Regatta. Immerhin 8 Dickschiffe und 3 Optis waren am Start, obwohl die Wetteraussichten wenig bis keinen Wind versprachen. Gesegelt wurde in Richtung Altstadt Köpenick. Alle hielten tapfer durch und wir konnten sogar noch eine zweite Wettfahrt segeln

Unsere Nachwuchssegler in ihren Optis hatten einen kürzeren Kurs zu absolvieren und haben wieder ein wenig Wettkampferfahrung sammeln können.

Nach einer gemütlichen Kaffeerunde und der Siegerehrung der Opti-Segler gingen wir zum gemütlichen Teil des Tages über.

Wir haben uns sehr gefreut, dass trotz der ja immer noch vorhandenen Hygieneregeln (Nachweis der Tests und/oder Impfungen, AHA-Regeln) auch noch Sportfreunde dazu kamen, die am Vormittag nicht gesegelt sind und die Reihen füllten. Es fühlte sich schon fast wieder „normal“ an.

Nach der Siegerehrung und dem leckeren Grillbuffet blieb genügend Zeit zu quatschen, Seemannsgarn zu spinnen und in einen romantischen Sonnenuntergang zu feiern.

Sonnenuntergang in der SGW
Sonnenuntergang in der SGW, ©Sylvia Baldauf

Danke an alle Sportfreunde für diesen unkomplizierten und wunderbaren Tag, der Lust auf mehr macht und hoffentlich nicht der letzte in diesem Jahr sein wird.

Wlan? Ham wa!

Das mit dem Internet ist ja für uns alle Neuland. Um so erfreulicher ist es, dass wir nun auf dem gesamten Vereinsgelände, einschließlich Steganlage, ein äußerst leistungsstarkes wlan zur Verfügung haben.

Hatten wir in der Vergangenheit schon die Möglichkeit uns kabellos mit der weltweiten Seglerschaft zu verbinden geht es nun doch ungleich schneller sowie flächendeckend bis zum letzten Dalben. Auslegung, Beschaffung, Anfertigung von Befestigungstechnik, Installation und Einrichten des Netzwerkes wurden im kleinen Kreis und „konspirativ“ ausgeführt. Hierfür an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Obwohl, dieses sogenannte Internet wird sich wahrscheinlich auf Dauer nicht durchsetzen.

6 aus 3

Nach gefühlt endlosen Monaten, in denen unsere Messe aufgrund der Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen bleiben musste, war es heute dem Vorstand möglich den Mitgliedern die Nutzung der Vereinsräume, wenn auch unter Auflagen, wieder zu gestatten.

6 Personen aus 3 Haushalten den Zugang zu ermöglichen ist nicht viel aber immerhin ein Anfang endlich wieder mehr SegelGEMEINSCHAFT leben und erleben zu können.

Ein Lichtblick

Von Hygienekonzepten, digitalem Training und Akku-Baustrahlern – Wie Kinder- und Jugendsport 2020 dann doch irgendwie stattfand

… und dann war halt doch auf einmal Pandemie, so richtig und nicht nur irgendwo weit weg. Wintertraining, Theorieeinheiten, alles ab Mitte März abgesagt. Das lässt sich natürlich, wenn auch unschön, noch halbwegs verkraften, aber spätestens als der Frühling sich dann doch nachhaltig breitzumachen schien, fingen beim Blick aufs Wasser die Finger an zu kribbeln und es drängte sich die Frage auf: Wie und wann können wir endlich wieder trainieren? Dazu hier ein kurzer Abriss, wie Kinder- und Jugendsport in der SGW 2020 dann irgendwie doch stattfinden konnte.

Gut, wir konnten uns nicht mehr treffen, also fix die Kommunikation zwischen den TrainerInnen auf voll-digital umgestellt, soweit kein Problem. Kontakt zu den Eltern und Aktiven wie immer zu dieser Zeit per E-Mail. Nach über zwei Monaten genauster Lektüre aller Verordnungen und deren Änderungen zeichnete sich Ende Mai langsam ab, dass in naher Zukunft die Möglichkeit bestehen könnte, wieder in irgendeiner Form Training durchführen zu können.

Ein Punkt war uns aber von vornherein klar: Wir als Kinder- und Jugendsport haben sowohl eine große Verantwortung den Aktiven und TrainerInnen gegenüber, als auch eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion. Alles, was wir in dieser Situation machen, muss sich also mindestens strikt im Rahmen der geltenden Richtlinien bewegen und wenn sinnvoll, auch über diese hinaus Regeln schaffen, um für alle ein sicheres Training zu gewährleisten. Soweit klar, also zunächst Voraussetzungen schaffen:

In virtueller Sitzung wurde durch die TrainerInnen ein umfassendes Hygienekonzept für den Kinder- und Jugendsport erstellt und später vom Vorstand bestätigt. Dieses behielt mit kleineren Anpassungen bis zum Ende der Saison Gültigkeit. Neben den ohnehin geltenden Regeln zu Abstand und generell vernünftigem Verhalten in einer Pandemie und ohne an dieser Stelle das komplette Konzept abdrucken zu wollen, waren uns dabei unter anderem folgende Punkte besonders wichtig: Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes fast immer, wenn wir nicht auf dem Boot sitzen (also effektiv: an Land), einzelnes Betreten von sanitären Anlagen, kein Verleihen von persönlicher Ausrüstung, nochmals erhöhter Abstand untereinander bei Besprechungen, lückenlose Anwesenheitsdokumentation, und noch einiges mehr.

Gut, Konzept steht, Vorstand nickt, nun mussten wir an sich nur noch warten, bis es losgehen darf. Als es dann Anfang Juni tatsächlich so weit war, dass auch letzte uns die Suppe-versalzende Regelungen (Stichwort Umziehen auf dem Gelände) aufgehoben wurden, stellten sich vor dem ersten Training dann aber schon die Fragen: Wird das Konzept aufgehen? Gelingt es den TrainerInnen es umzusetzen? Und wie wird das Ganze von den Aktiven aufgenommen und befolgt?

Die kürzest mögliche Antwort darauf lautet: Ja!

Nachdem unsere Regeln schon vorher kommuniziert und zu Beginn des Trainings besprochen wurden, war es sehr eindrucksvoll zu beobachten, wie sich alle Altersgruppen, vom Opti-Anfänger bis zur 420er Seglerin wie selbstverständlich penibelst an alle Vorsichtsmaßnahmen hielten, sich sogar gegenseitig daran erinnerten. Vom ersten bis zum letzten Training gab es kaum Situationen, in denen ein Trainer mal eine Augenbraue heben musste. Alle waren froh segeln zu können, wen stören da schon so ein paar Zusatzregeln: Maske auf, Hände waschen, Anmelden, Boot aufbauen, warten bis Platz zum Umziehen frei ist, Besprechung im extra großen Besprechungskreis, Boot ins Wasser (vorher schnell die Maske in die Tasche), Training, alles noch einmal rückwärts, Applaus, nach Haus.

So einfach kann es tatsächlich sein, wenn TrainerInnen mit gutem Beispiel vorangehen, alle mitmachen und sich einig sind, dass wir vor allem einfach segeln wollen. Anerkennende Blicke einiger erwachsener Sportsfreunde gibt’s dann sogar noch obendrauf.

Nun, zugegebener Maßen war der Anfang für die 420er ein wenig holpriger. Da unsere speziellen Bedürfnisse als Segler, vor allem im Zweihand-Bereich, natürlich eine Weile brauchten, bis diese auch in den entsprechenden Verordnungen Berücksichtigung fanden, mussten wir hier noch etwas Zeit überbrücken. Jemandem zu versuchen weiszumachen, auf einem 420er permanent den zu diesem Zeitpunkt auch im Sport geltenden Mindestabstand einhalten zu können, hielten wir für sehr weit hergeholt. Es war nicht an uns über Sinn und Unsinn geltender Verordnungen zu befinden, also Alternativprogramm mit Abstand: Sport im Freien, Fein-Tuning der 420er und endlich mal wieder auf Einhand-Booten segeln, auch wenn der Opti für einige schon ein wenig eng geworden ist. Ein paar Wochen später wurden die Regelungen angepasst und es ging endlich wieder auf größere Boote.

Und so ging es dann durch den Sommer Richtung Herbst. Unser Trainingslager in Greifswald konnte nach geltenden Regeln fast normal stattfinden, solange wir unter uns blieben und uns an die geltenden Hygieneregeln hielten. Zum Ende der Saison wurden wir sogar noch mit ein paar wenigen stattfindenden Regatten belohnt, allesamt mit hervorragenden Hygienekonzepten.


Schöne Saison an sich; ein bisschen spät angefangen, ein paar mehr Regatten und Feiern im Verein wären schön gewesen, aber am Anfang des Jahres hätte noch niemand gedacht, dass wir 2020 überhaupt aufs Wasser kommen.

Den Sommer über konnten wir davon profitieren, dass eigentlich alles was wir machen draußen stattfindet. Nun nahte aber der Winter und die Marschrichtung war relativ schnell absehbar. Also Anfang Oktober wieder virtuell zusammensetzen und überlegen, was sinnvoll möglich ist:

Obwohl zu diesem Zeitpunkt noch im Rahmen des gesetzlich Möglichen, wurde nach ausgiebiger Abwägung ein Training wie sonst in der Sporthalle von vornherein ausgeschlossen. Zu viele Leute aus zu vielen Schulen und Umfeldern auf zu wenig schlecht belüftetem Raum: Fällt flach. Alternativen? Geeigneten Platz suchen, gegen die Dämmerung mit Akku-Baustrahlern ausleuchten und solange das Wetter mitspielt zumindest eine stark verkürzte Einheit Sport in der Woche anbieten, ergänzt durch Lauf und/oder Fahrradgruppen. Platz gefunden, ausgeleuchtet, abgesagt. Noch bevor wir unseren Plan umsetzen konnten, schwappte die erwartete Welle dann doch schneller als gedacht über uns und die nun wieder geltenden Kontaktbeschränkungen machten uns einen nachhaltigen Strich durch die Rechnung.

Also nun ein ganzer Winter ohne Sport, Theorie und vor allem ohne uns zu sehen? Kurz gesagt: Nö! Wir entschieden uns das Ganze mit zwei Konzepten anzugehen, da unsere Pläne für die Älteren nicht sinnvoll für die Jüngeren durchführbar erschienen. Die Idee für Beide hieß digitales Training, so richtig mit Videokonferenz. Weil komfortabel, einfach zu nutzen, bei einigen schon vorhanden und Datenschutz-technisch halbwegs akzeptabel setzten wir dafür einen entsprechenden Discord Server auf, der nebenbei auch noch zur Abwicklung von Trainer- und Vorstandssitzung genutzt wird.

Für Opti und 420er gibt es je einen Termin pro Woche, an dem sich alle (virtuell) treffen. Für die 420er gibt es hier wöchentlich einen kurzen Theorie-Teil und die Auswertung des über die Woche selbständig durchgeführten Sport-Teils. Dazu wurde eine allen verfügbare Tabelle mit Auswertungsfunktion gebaut, in der für jeden Tag die persönliche Anzahl an gemachten Liegestützen, Crunches, gelaufene Kilometer, …, eingetragen werden können.  Haben wir unser gemeinsames Wochenziel von z.B. 700 Crunches noch nicht erreicht, holen wir den Rest gemeinsam nach dem Theorie-Teil nach, ansonsten geht’s gleich weit mit den Zielsetzungen für die nächste Woche (17530 Liegestütze seit November, immerhin…). Da die asynchrone Variante uns vor allem für die jüngeren Opti-Kinder als wenig aussichtsreich erschien, gibt es hier grundsätzlich im wöchentlichen Wechsel Live-Sport und Theorie in den entsprechenden Trainingsgruppen, ergänzt durch kurze Spiele wie „Segeltabu“ oder „Ich packe meinen Opti und nehme mit …“.

Auch diese ungewohnte Form von Training wurde von allen gut angenommen und wird uns wohl noch bis es wieder an die Boote geht begleiten. Es war natürlich von vornherein klar, dass ein vollwertiges Wintertraining so nie ersetzt werden kann. Die Idee war viel mehr sich besser zu etwas Bewegung motivieren zu können und nicht den Kontakt untereinander zu verlieren, sei es auch nur durch eine wöchentliche Einheit dusslig-quatschen vor und nach dem digitalen Training.

Was passiert als nächstes? Gute Frage. Der Frühling kommt, unsere Konzepte liegen angepasst in der Schublade, wir warten aufs Los. Momentan sieht es zwar noch nicht unbedingt rosig aus, aber sowohl wir, als auch alle die Verordnungen beschließen haben nun schon ein Jahr Erfahrung mit Kinder- und Jugendsport unter Pandemie-Bedingungen. Dies und das vorbildliche Verhalten fast aller TrainerInnen, Aktiven und Organisatoren der wenigen Regatten über die komplette Saison hinweg, lassen dann doch einen positiven Blick in Richtung des hoffentlich baldigen Saisonbeginns zu. Weiter gehen wird es in jedem Fall, im Zweifel lassen wir uns halt wieder etwas Neues einfallen.

Denes Fischer – Jugendleiter Segelgemeinschaft Wendenschloß e.V

Ansegeln 2021

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

bei Nordwind 2 bis 3 bft abnehmend auf 0 bft, knapp zweistelligen Temperaturen, bewölktem Himmel und zeitweise Regen hat unser Sportfreund Andreas Adloff als Reviervorsitzender allen Widrigkeiten zum Trotz am Sonnabend, den 17. April 2021, um 13:00 Uhr auf dem Seddinsee, Tonne Gosen nahebei, an Bord der Pititeta die Flaggen des Deutschen und des Berliner Seglerverbands gehisst und damit die Segelsaison 2021 eröffnet! Einige Yachten hatten sich zur Beobachtung des Ereignisses eingefunden. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wurde bestätigt, dass vom Opti bis zum Dickschiff mit Senioren viele Seglerinnen und Segler unser Segelrevier befuhren. Von der SGW liefen die Fischdose und TePapa zum Ansegeln aus. Das bringt schon mal locker 22 Strecken- und 20 Sonderpunkte für den Fahrtensegelwettbewerb.

Zum Saisonbeginn möchten wir die Verantwortlichen auf Landes- und Bezirksebene auf einen Missstand aufmerksam machen. Auf unseren Gewässern sind nicht nur kundige und rücksichtsvolle Segler, Ruderer und Motorbootfahrer unterwegs, sondern leider auch in zunehmender Zahl unerfahrene und rücksichtslose Charterer von Partybooten, die sich um die Einhaltung von Ausweichregeln nicht scheren und andere Erholungssuchende durch Partylärm belästigen. Dagegen wenden wir uns mit der Petition „Fair unterwegs auf Berliner Gewässern“. Ihr könnt uns ganz klassisch durch Unterschrift – die Unterschriftenliste hängt am Eingang der Messe – oder Online (Klick) unterstützen. Die Unterschriftensammlung läuft noch bis Ende Mai 2021.

Euer Vorstand

Boris Rogowski
2. Vorsitzender

Abslippen, die Zweite

Sonnabend, 10.04.2021., morgens 09:00 Uhr. Die gleiche Prozedur wie vor zwei Wochen?

Nicht ganz. Die Temperatur knapp zweistellig, fast kein Wind, ein bisschen Nieselregen. Erneut trafen sich Eigner und Eignerinnen, wieder auf Einladung des Technischen Leiters, zum zweiten Sliptermin in diesem Jahr. Wie gewohnt wurden vor Beginn der Arbeiten die Anwesenden zur strikten Einhaltung der Maßnahmen zur Pandemieeindämmung angewiesen sowie die notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen erläutert.

Auf dem Programm standen neben dem Abslippen von Booten das Aufklaren des Außengeländes sowie das ab 10:00 Uhr zeitversetzt geplante Auslagern der privaten und vereinseigenen Jollen, welches durch unseren Jugendleiter Denes organisiert und geleitet wurde.

Zügig wurden Boote geslippt und Hafentrailer ins Sommerlager verholt so dass das Auslagern der Jollen gegen 10:30 Uhr beginnen konnte. Jollenregale und Zwischendeck leerten sich äußerst schnell und professionell. Selbstredend wurde auch hierbei auf die konsequente Einhaltung der Corona- und Arbeitsschutzregeln geachtet.

In diesem Jahr blieben, aus den verschiedensten Gründen, mehr Boote an Land als gewohnt. Somit musste mehr rangiert werden als allgemein üblich. Da unsere Bootshalle im Sommer dem Kinder- und Jugendsport sowie unseren Jollenseglern/innen zur Verügung steht fanden nicht alle Dickschiffe in der Halle Platz.

Bereits gegen 13:30 Uhr waren die geplanten Arbeiten abgeschlossen. Weitere 6 Boote liegen seitdem im Hafen. Auf dem Sattelplatz liegen kieloben diverse 420er und Ixylon. In der Halle steht eine beachtliche Optiflotte bereit zum Aufriggen, 3 Trainerschlauchboote warten getestet auf den ersten Einsatz in diesem Jahr. In der Halle ist jede Handbreit Fläche belegt. In den kommenden Wochen werden weitere Boote abgeslippt, so dass bis zum ersten Wassertraining sowie zur Überholung der vereinseigenen Jollen der gewohnte Platz bereit stehen wird.

Nach einer kurzen Mittagspause wurden in der Jugendgruppe Jollen-Riggs geprüft, Bootsmaterial zugeordnet und der Materialbedarf für den weiteren Aufbau unseres neuesten Straßentrailers vorgenommen. Diverse Riggs wanderten aus den Mastknaggen Richtung Steganlage und wurden auf unbemastete Boote gebracht. Nutzer von vereinseigenen Ixylon legten fest, welche Arbeiten vor dem Aufriggen am Rumpf zu erledigen sind.

Wie der diesjährige Saisonstart aussieht wird sich zeigen. Abstand und Einsicht in die Notwendigkeit sich und andere weiterhin vor Ansteckung zu schützen sind wohl die entscheidenen Voraussetzungen die bevorstehende Segelsaison ausgiebiger nutzen zu können als die des vergangenen Jahres. Mit Stolz können wir in diesem Zusammenhang auf unsere Kinder- und Jugendgruppe blicken, welche hierbei seit über einem Jahr konsequent und vorbildlich sowie mit großer Selbstverständlichkeit agiert.

Unsere Steganlage ist endlich wieder mit Booten belegt. Am Land stehen die ersten Jollen aufgeriggt bereit. Ein schöner Anblick.

Tomas Fischer, Technischer Leiter

Abslippen, die Erste.

Sonnabend, 27.03., morgens 09:00 Uhr. Zwei Wochen vor dem ursprünglich geplanten Absliptermin haben sich eine handvoll Sportfreunde/innen verabredet, um ihre Boote im Rahmen eines vorgezogenen ersten Abslippens vom Winterlager in den Hafen zu verholen.

Traditionell findet an diesem Termin, zwei Wochen vor dem Abslippen, ein Arbeitseinsatz statt an dem die Sliptechnik geprüft, Boote und Hafentrailer vorbereitet und unsere Halle beräumt werden um ein reibungsloses Abslippen zu gewährleisten. Im nunmehr zweiten Jahr nach Corona sind die Gegebeneiten jedoch bekannterweise anders als gewohnt. So wurde der Arbeitseinsatz zum Schutz unserer Mitglieder bereits vor vier Wochen abgesagt.

Mit Blick auf die stets viel zu kurze Segelsaison sowie die nicht vorhersehbare Entwicklung der Kontaktbeschränkungen gab es jedoch den Wunsch einiger Mitglieder diesen Tag für einen ersten Sliptermin zu nutzen. Der Vorstand griff den Vorschlag auf und beschloss nach eingehender Diskussion dem stattzugeben. Entscheidend hierbei war unter anderm, durch das Verteilen des Abslippens auf mehrere Termine, die Möglichkeit zu nutzen die Anzahl der jeweiligen Kontakte zu minimieren.

So standen zum Termin, auflagenkonform medizinisch maskiert und auf Abstand, die Aktiven bereit um unter Leitung des Technischen Leiters Boote zu rangieren und umzusetzen. Die Arbeiten wurden ausgesprochen routiniert und zügig durchgeführt, so dass nach knapp 2,5 Stunden 5 Dickschiffe geslippt, 2 Jollen und ein Trainerschlauchboot ausgelagert und ein Kielbboot zum Kranen in den Nachbarverein verholt waren.

Das Wetter hierbei? Heftige Böen, kräftige Schauer, kräftige Schauer mit heftigen Böen, dazwischen Sonnenschein bei 6° C (über Null!) waren nicht gerade ideale Bedingungen. Es kann schon Boshaftigkeit unterstellt werden, wenn Rasmus genau in dem Moment eine Bö einfallen läßt, an dem das letzte Bändsel am Winterplan gelöst wird oder Petrus einen Minutenschauer loslässt wenn Boote auf dem Außengelände bewegt werden. Wobei, auf dem Wasser wären dies die klassischen Anlegeböen gewesen. Da sich niemand der Anwesenden erinnern konnte wann wir beim Slippen das letzte Mal nass geworden sind, war es letztlich auch egal. Irgendwann musste es uns ja auch wieder treffen. Immerhin, es hätte auch hageln oder schneien können.

Nach insgesamt 4 Stunden liegen 6 Boote im Hafen, das Schlauchboot steht getestet und einsatzbereit in der Halle, ein 420er steht aufgeriggt auf dem Sattelplatz, eine Ixylon steht kieloben zum polieren in der Halle. Wie schon im letzen Jahr konnte festgestellt werden, dass eine kleinstmögliche Anzahl an Mitwirkenden (sofern aus Sicht der Arbeitssicherheit ausreichend) dem Ablauf eher förderlich sind. Ein Dankeschön an alle Beteiligten: Während der gesamten Zeit Abstand zu halten und ausnahmslos maskiert zu arbeiten war eine Herausforderung, besonders im Regen und mit Sehhilfe auf der Nase. Weiterhin ein Dank allen Eigner/innen deren Boote für das Hallentetris an diesen Tag bewegt werden durften.

Sofern es keine verschärften Auflagen zur Kontaktbeschränkung gibt geht es in zwei Wochen mit dem Abslippen in der Segelgemeinschaft Wendenschloss weiter. 10.04.2021, 09:00 Uhr, bei (fast) jedem Wetter.

Tomas Fischer, Technischer Leiter

Senat hält Abslippen für möglich

Mit Schreiben vom 11. März 2021 hat die Senatsverwaltung für Sport zur Ausübung des Wassersports nach den Regeln der 2. Impfschutzmaßnahmenverordnung vom 4. März 2021 Stellung genommen. Der Berliner Segler-Verband hat das Schreiben auf seiner Homepage veröffentlicht.

Kurz zusammengefasst: Arbeiten an Booten und Abslippen sind nach Ansicht des Senats unter Beachtung der Abstandsregeln und des Tragens einer Mund-Nasen Bedeckung – in der Halle einer medizinischen Gesichtsmaske – möglich. Aktivitäten sozialer Art sind das leider noch nicht.

Euer Vorstand freut sich darüber, dass der Berliner Segler-Verband und der Landessportbund für unsere Interessen eintreten und berät über die konkrete Umsetzung bei der SGW in seiner kommenden Sitzung.