Akustik in der Messe

Nachdem die Möblierung unserer Messe mit diversen Sitzelementen nicht wesentlich die bahnhofshallengleiche Akustik beeinflusste galt es weitere Lösungen zu finden. Um den Einbau einer recht kostenintensiven Akustikdecke zu umgehen wurden die Wände nun mit 10 unterschiedlichen Dämmelementen bestückt.

Unter Katrin´s Leitung wurde hierzu im Vorfeld im kleinen Kreis geplant und diskutiert.
Angefertigt von Sylvio, wurden diese von ihm und Tomas einen Tag lang installiert. Micha und Tomas brauchten dann noch einmal zwei Sonnabende um diese mit Dämmstoff zu füllen und mit Akustikstoff zu bespannen.

Die Wahl der Farben befremdete vielleicht vorerst den Einen oder die Andere, war aber doch genau richtig.Und das Wichtigste: Es funkioniert! Kein Hall und kein mumpfiges Stimmengewirr mehr wenn sich mehr als 3 Leute unterhalten.
Vielen Dank an alle Beteiligten.

Es hat zwar länger gedauert als vorgesehen aber das Ergebnis kann sich sehen, und vor allem hören lassen.
Weitere Aufhübschungen der Messe sind in Planung.

Übrigens: Die Farbe ist ein „ganz frisches Steingrau“.

Weihnachtswanderung 2017

Am 16.12. trafen sich um 10:00 Uhr 37 entschlossene Segler im Heimathafen.

Nach Einweisung durch unseren Sportleiter führte Bergführer Thomas die entschlossene Gruppe über zunächst seichte, später jedoch anspruchsvollere Anstiege, den Müggelturm passierend zur Plattform am Standort des ehemals geplanten Berliner Fernsehturmes mit Blick auf den Müggelsee. Hier erfuhren die interessierten Sportfreunde wissenswertes über Ihre Heimat.

Der weitere Anstieg durch die berüchtigte „Müggelklamm“ verlangte den Leistungssportlern alles ab. Der vorbildliche Trainingszustand unserer Seilschaft ermöglichte jedoch der Mehrzahl der Teilnehmer das Betreten des höchsten natürlichen Punktes Berlins, den Gipfel des großen Müggelberges.

Andächtig verharrten die Sportfreunde vor dem Gipfelkreuz auf 114,80 m über N.N.

Der Abstieg durch wildromantisch verschlungene Wege mit gefährlich-seifigem Untergrund wurde von heimischen Raubtieren voller Vorfreude
beobachtet. Doch Rettung nahte bald. In Höhe der Tonne „Marienlust“ erwartete die Bergrettung die zerschundenen Wanderer. Dehydrierten Sportlern wurden schnellstens Flüssigkeiten gereicht.

Durch die Gabe gehaltvoller Nahrung konnten alle Ihre persönlichen Kräftespeicher auffüllen.

Hier fanden auch die versprengten Wanderer zurück zu ihrer Gruppe.

Ein geheimnisvoller Weihnachtsmann brach sich seine Bahn durch das tückische Unterholz und belohnte viele Sportfreunde mit wertvollen Geschenken.

Der Heimweg entlang der reißenden „Dahme“ führte die Gruppe unverletzt und vollständig zurück in den Heimathafen.

Vielen Dank an die Bergretter Michael und Ferdinand, an den Bergführer Thomas und an Dieter aus dem Unterholz.

Zwischen Wiesen und Wäldern, Tälern und Seen

 Oh Cöpenick, Du bist wunderschön!

 Jens Thiele

Arbeitsdienst

Sonnabend Morgen, 09:00 Uhr, 5 °C, Dauerregen.
Petrus ist mies drauf.

Trotzdem sind 13 Segler/-innen dem Aufruf zum geplanten Arbeitseinsatz gefolgt.
Die Einweisung fällt besonders ausgiebig aus.
Die Kaffeemaschine hat bereits ausgefaucht doch es prasselt unaufhörlich auf das Hallendach.
Schön ist anders, aber was solls.

Nach knapp zwei Stunden ist das Ziel erreicht. Das gesamte Außengelände ist vom Laub befreit, die Wasserversorgung der Steganlage entleert, die Werkstatt entrümpelt, das Gelände winterfest vorbereitet. 

Erkenntnisse des Tages:

  1. Die Frequenz der Harkbewegungen steigt proportional zum Durchnässungsgrad der Ausführenden.
  2. Der Einsatz gebräuchlicher Heißgetränke wirkt Meutereien entgegen.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für ihren Einsatz.

Tomas Fischer
Technischer Leiter

Ergebnisse und Bilder der Freundschaftswettfahrt

An der diesjährigen Freundschaftswettfahrt nahmen 19 Boote teil. Die Ergebnisse sind, wie der Start nach Bootsklassen gegliedert, in RaceOffice sichtbar.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und vielen Dank an alle Seglerinnen und Segler, die teilgenommen haben!

Bilder der Freundschaftswettfahrt vom 23. September 2017 sind in der Galerie zu sehen. Hier einfach „Freundschaftswettfahrt 2017“ auswählen.

Segler sind wasserscheu…

…aber manchmal passiert es doch: Da werden sie trotzdem nass und ihre Segel auch. Sei es auf harten Schlägen oder weil Petrus stänkert.

Was die nassen Segel betrifft haben wir seit kurzem einen hervorragenden Schnürboden um diese zu trockenen.

Gert und Micha haben sich unter unsere Hallendecke geliftet und einen Sonnabend lang geschraubt und gefädelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wurde am folgenden Tag von unserer Jugend in Beschlag genommen. Test bestanden.

Eine erste „Zweckentfremdung“ fand bereits ebenfalls statt. Am letzten Wochenende wurde unsere mobile Leinwand zum Freilicht-Louis-Vuitton-Cup-Gucken in Position gebracht.

Eichenprozessionsspinner

Wie in jedem Jahr wurden heute unsere beiden stattlichen Eichen vorbeuend gegen den Befall durch die Raupen des Eichenprozessionsspinners durch einen Berliner Fachbetrieb behandelt.

Somit sind Mitglieder und Gäste auch in diesem Sommer wieder auf dem Gelände der SGW vor den Plagegeistern sicher.

Tomas Fischer
Technischer Leiter

Neuer Dalben

Nach schier endlosen Diskussionen mit der Versicherung des Partyflossführers, welcher im vergangenen Sommer die Stabilität unserer Steganlage getestet hat, ist die Reparatur des dabei verbogenen Dalbens nun endlich erfolgt.

Der beschädigte Dalben wurde gezogen und durch einen neuen ersetzt.

Vielen Dank an die Firma ROWA Wasserbau für die kurzfristige Ausführung der Arbeiten rechtzeitig vor dem Abslippen.

Unsere Steganlage ist wieder ready to rumble!

Tomas Fischer
Technischer Leiter

Arbeitsdienst

Ist schon wieder Abslippen?

Nicht ganz. Denn wie in jedem Jahr steht eine Woche vor dem sehnlichst erwarteten bzw. viel zu frühen (da Bootsüberholung noch nicht abgeschlossen) Termin ein Arbeitseinsatz an.
Pünklich um 09:00 Uhr ging´s los. Erste Aktion: Das große Schlauchboot auslagern, slippen und mit Tony zur Regatta auf den Zeuthner See schicken. Schlüssel rein und nach drei Umdrehungen lief der Motor wie gewohnt. Nie wieder Forelle!

Bei bestem Wetter waren viele fleißige Hände am Werk. Dachrinnen und Dach – gereinigt. Grünflächen – osterhasentauglich gepflegt. Ein Kielboot zum Kranen in den Nachbarverein verholt. Hafentrailer – aufgepumpt. Sliptechnik – einsatzbereit, mit Ausnahme der Funkfernbedienung der Winde. Was´n da los? Na wir haben ja noch eine Woche Zeit. Zweite Bankgarnitur dank Spende vom letzten Herbst angeschafft – aufgebaut und Belastungstest erfolreich durchgeführt.

Alles lief wie am Schnürchen, nach zwei Stunden war das meiste erledigt. Einige Sportfreunde überlegten: Warum denn nicht heute schon abslippen? Wer weiß, ob wir in diesem Jahr nochmal so schönes Wetter haben? Gesagt, getan. Ein Folkeboot und ein Motorboot gingen ins Wasser. Unser Jugendboot wurde auf dem Slip abgestellt und aufgeriggt. Dank Plan B in Form einer Kabelfernbedienung für unsere Winde kein Thema.
Nach dem Theorietraining für unsere Kinder und Jugendlichen (bei sommerlichen Temperaturen im Freien) segelten unsere Trainer Denes, Fabian, Ravi und Tim gegen 16:00 Uhr mit der Skippi den ersten Schlag. Neidische Blicke wurden wie erwartet bemerkt und waren durchaus berechtigt.

Am Abend lagen 4 Boote im Hafen. In der Halle haben wir ausreichend Platz für das Auslagern und Abslippen am kommenden Sonnabend.
Fortsetzung folgt.

Tomas Fischer
Technischer Leiter

Nikolausregatta

Wie bereits Tradition, wurde auch im Jahr 2016 wieder um den 6.12. die Nikolausregatta auf dem Gelände der SGW ausgetragen. Eingeladen waren Freunde des Vereins, die mit sehr guter Laune und zwei Lasern anreisten.

Bevor jedoch nur ein Gedanke an das Segeln verschwendet werden konnte, musste der Innenhafen erst einmal von Eis befreit werden. Da gerade keine Eisbrecher zur Verfügung standen, wurde der Trainer I schnell als Strömungsgenerator missbraucht und der Hafen war innerhalb einiger Minuten eisfrei.

Während die Einen mit dem Eis kämpften bauten die Anderen fleißig die Boote auf. Die zwei Postelwitzer, auf denen auch gesegelt wurde,  wurden durch die aktiven 420er Segler mit Unterstützung von Andreas aufgebaut.

Nachdem bereits die ersten Glühweine genossen wurden, ging es dann endlich ans Segeln. Zuvor gab es jedoch noch eine kleine Steuermannsbesprechung, bei der u.a. die Teams für die 420er gelost wurden. Gesegelt wurde im K.O.-System.

Trotz der durchaus kalten Temperaturen schlugen sich alle Segler sehr tapfer durch die einzelnen Wettfahrten und gaben ihr Bestes. Dabei entstanden sehr spannende Duelle, sowohl bei den Lasern, als auch bei den 420ern. Besonders die Finale zogen die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich und luden zu Anfeuerungsrufen ein.

Im Endeffekt stand ein durch ein best-of-three-Finale bei den 420ern Denes Fischer und Nina Schneider und bei den Lasern Jan Müller als Sieger fest.

Neben dem seglerischen Geschehen wurde fleißig gekocht und von den Kleinsten leckere Plätzchen gebacken, diese gab es dann nach den Wettfahrten als Dessert.

Vervollständigt wurde der Tag durch die riesigen Schnitzel, die es zusammen mit köstlichem Kartoffelstampf zum Mittag gab.

Nach der Siegerehrung klang der Tag bei gemütlichem Beisammensein ganz allmählich aus und bescherte uns somit ein gelungenes Ende der Regattasaison 2016.

Fabian Lohmüller, SGW

Aufslippen

Das war´s dann auch schon wieder,
jedenfalls was das Segeln vor der Tür betrifft.

Das Wetter war dann doch erträglicher als noch zwei Tage zuvor angekündigt.
Wie gewohnt konnte das Aufslippen der Segelgemeinschaft Wendenschloss pünktlich um 09:00 Uhr mit Einweisung und Arbeitsschutzbelehrung beginnen.

Einige „Frühstarter“ sowie in anderen Vereinen gekrante Boote standen schon seit dem letzten Wochenende, an dem in einem Arbeitseinsatz auch die Jollen und Jugendboote eingelager wurden, bereit.
Es wurde geslippt, geschoben, rangiert und umgesetzt. Wie gewohnt ging der Hallenplan auf und die Halle füllte sich rasch.

Wenn der Eigner „Halt“ ruft ist noch ein Meter Platz. Dieser Erkenntnis nach war es am Ende möglich noch eine Yngling mit einigem rangieren und mehreren Anläufen in die Halle zu bekommen.

Um 14:00 Uhr waren alle Boote ordnungsgemäß abgepallt, die Technik wieder verstaut und das Außengelände aufgeklart. Drei Boote stehen bis zum Frühjahr draußen.

Fazit: Alles hat wie gewohnt funktioniert. Dank ausgereifter und moderner Technik geht das Ganze bei uns ohne Knochenarbeit und waghalsige Aktionen von statten.

Nach sehr vielen unfallreien Jahren ist leider ein Verletzter zu beklagen. Der Peter-Gast-Weg noch mittelalterlich befestigt. Und somit kann ein kleiner Fehltritt große Wirkung haben. Interessant, wie rasant ein Fußgelenk auf Medizinballgröße anwächst! Wie sich am späten Nachmittag herausstellte war es glücklicherweise „nur“ eine Verstauchung, also Glück im Unglück. Gute Besserung von hier aus.

Ein paar Sorgleinen sind an den Ständen noch vorhanden. An Sonsten sind Hafen und Steganlage leer und warten auf Herbststürme und Eisgang.

Einzig zur Nikolausregatta am 3. Dezember wird es noch einmal äußerst lebendig. Kinder und Jugendliche der SGW und aus befreundeten Vereinen beenden traditionell auf diese Weise die jeweilige Trainingssaison auf dem Wasser.

Zwei 420er warten hierfür noch auf der Wiese auf ihren letzen Einsatz in diesem Jahr. Dann muss auch die Yngling nochmal raus damit wir an unsere Trainerboote kommen.
Aber Boots-Tetris können wir ja.