Letztes Wintertraining 2019

Da das Wetter wieder schön wird und die Boote schon auf dem Boden stehen haben wir uns wie jedes Jahr zum letzten Wintertraining etwas besonderes ausgedacht und sind mit der Jugendgruppe ins berg.werk berlin gefahren, einem Indoor-Kletterwald in Hellersdorf. Die Anfängergruppe war vollständig vertreten und auch sonst war die Beteiligung gut. Nach einer kurzen Einweisung haben sich alle erfolgreich und in teilweise beachtlichen Höhen von Plattform zu Plattform gekämpft. Dabei wurde sich in wechselnden Gruppen gegenseitig geholfen und alle Herausforderungen erfolgreich gemeistert. Nach zwei Stunden waren alle Teilnehmer erschöpft genug um den Heimweg antreten und damit die Wintersaison erfolgreich zu beenden.

(Ravi)

Wassersport mal anders

Segler sind bekanntermaßen zwar wasserscheu aber dem Element an Sich doch zugeneigt. Eine Ausnahme: Nasse Wände und Böden.

Bei den Sanierungsarbeiten unserer Sanitärräume wurden heute beim Ausbau der Dusche nasse Stellen entdeckt. Die Suche nach der Ursache läuft unter Beteiligung der beauftragten Firmen sowie der Firma Feuchteklinik auf Hochtouren.

Wir hoffen den Fehler schnell finden und unter vertretbarem Aufwand beheben zu können. Bis zur Klärung der Möglichkeiten zur Reparatur sowie des finanziellen Aufwandes ruhen die Bauarbeiten.

Sanierung Sanitärräume

Lange geplant und im aktuellen Haushalt bestätigt haben heute die Arbeiten zur Sanierung unserer Sanitärräume begonnen. Nach 20 Jahren wurde eine Erneuerung notwendig.
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich auf den Damenbereich sowie den Flur, so dass eine gemeinsame Nutzung der Sanitäranlagen weiterhin möglich bleibt. Ende Februar sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann werden Duschen, Sanitäranlagen und Bodenfliesen erneuert sein und dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.

Totholz

An klassischen Yachten unverzichtbar, im Geäst von Bäumen äußerst unerwünscht: Totholz.

Es war wieder Zeit unsere Eichen von abgestorbenen Ästen zu befreien. So gingen heute die Baumpfleger der Firma Biber Baumdienst unseren beiden 250-jährigen wieder gewohnt professionell an die Kronen. Spätestens alle zwei Jahre wiederholt sich das Prozedere.

Wir sind gut beraten dies auch weiterhin so zu handhaben. Ließen doch während der vier Schwerwetterlagen im vergangenen Jahr unsere vereinseigenen Bäume nicht mal ein Zweiglein zu Boden gehen.

Im Gegensatz dazu trennten sich die städtischen Straßenbäume vor dem Vereinsgelände während drei der vier Stürme von Ästen teils beachtlichen  Ausmaßes. Die Schäden an Zaun, Dach und Hallenwand waren dementsprechend.

Personen kamen hierbei glücklicherweise nicht zu Schaden.

Eichenprozessionsspinner

Sonnabend, 07:30 Uhr. Da denkt man nicht zwingend an Schädlingsbekämpfung.
Trotzdem: The same procedure as every year!

Der erste Termin am Mittwoch musste wetterbedingt abgesagt werden.

Da es aber unsere uralten Eichen in diesem Jahr in sieben Tagen von der Knospe bis zu 2-Euro großen Blättern geschafft haben war Eile geboten. Oldies, but goldies!

Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter der Firma „Berliner Bär“ für ihren gewohnt professionellen Einsatz und die spontane Realisierung außerhalb der „normalen“ Geschäftszeiten.

Somit ist die SG Wendenschloss wieder ein Jahr gegen die Falter mit den „reizenden“ Raupen geschützt.

Tor umgefahren

Zum dritten mal hieß es heute: Transporter 1 – Tor 0.

Tapfer hatte sich unser Tor zur Trailerfläche in den vergangenen Jahren bereits zwei mal anstürmenden Fahrzeugen entgegengestellt. Zwei mal wurde es an- und umgefahren, wieder gerichtet, der Zaun neu gespannt, die Dellen lackiert.

Nun biete es mit etwa 60 Grad Lage, gebochenem Pfosten und zerbeulten Trägern einen eher bedauernswerten Anblick.


Glück für alle: Niemand kam zu Schaden.
Glück für uns: Erstmals konnte sich der Verursacher nicht unerkannt davon stehlen.
Gut, dass es auch sinnvolle Versicherungen gibt.

Abslippen

Sonnenschein, leichte Brise, 24° im Schatten – das hört sich nicht nach Abslippen an.
Und doch, nach der obligatorischen Unterweisung pünktlich um 09:00 Uhr startete das diesjährige Abslippen und Auslagern der Boote in der SGW.

Viele Hände hielten, hoben, schoben und zogen Hafen- und Straßentrailer, Slip- und Hubwagen, Kettenzüge und den ganzen Kram welcher an so einem Tag gebraucht wird.
Gearbeitet wurde ruhig und routiniert, Sicherheit geht vor.

Mit Hilfe unserer erprobten Technik leerten sich Halle, Jollenregal und Zwischendeck rasant.
Die Höherlegung unseres Gleiswagens erwies sich als goldrichtig. 25 mm sind nicht die Welt, in diesem Fall aber genau das richtige Maß.

Trotz kurzem Boots-Tetris und zweimaligem Trailerschachteln auf dem Außengelände wurde der Arbeitseinsatz um 12:27 Uhr offiziell beendet. Unfallfrei und ohne barsche Worte.
Nach kurzer Pause wurden die ersten Boote aufgeriggt.

Unsere Jugend baute und sortierte und weckte die Trainerboote aus dem Winterschlaf.
Die Halle ist wieder randvoll. Jetzt mit Opti´s, 420ern und Ixylon sowie einigen

„Liegenbleibern“. Damit auch die Jugend die Saison starten kann werden zwei nicht zum Verbleib in der Halle geplante Dickschiffe zum Ansegeln auf das Außengelände verholt.
Die Steganlage ist wieder belegt, auf der Wiese stehen Trailer und Boote, die Saison kann beginnen.

Ein Dankeschön an alle Beteiligten.

Aufgabe zum nächsten Sliptermin: Checkliste „Vorbereitung Slippen“ um die Position „Sonnencreme“ erweitern.

1. Platz im Fahrtenwettbewerb 2017

Die Segelgemeinschaft Wendenschloss hat 2017 den 1. Platz im Fahrtenwettbewerb der Vereine der Reviere Müggelsee, Zeuthener See und Dahme belegt.

Pokalbild

Die SGW ist bester Verein der Gruppe I, d.h. der Vereine mit über 80 Mitgliedern.

Wir freuen uns sehr und segeln weiter.

Ein großer Dank geht an alle Seglerinnen und Segler, Fahrtenbuchschreiber und Fahrtenbuchschreiberinnen und an Norbert und Bärbel für das Auswerten der Listen!

Arbeitsdienst

Wie das Wetter sich auch entwickeln wird: Die SGW ist bereit zum Abslippen.
Nach dem heutigen Arbeitseinsatz steht die Sliptechnik auf Funktion geprüft und teilweise überarbeitet bereit.

So wurde zum Beispiel unser großer Slipwagen auf größere Räder gestellt um das Handling beim Versetzten mit unseren Hebezeugen zu vereinfachen.

Messe und Kombüse wurden einem ausgedehnten Frühjahrsputz unterzogen. Alles blitzt und ist für kommende Aktivitäten bereit. Es ist immer wieder bemerkenswert, was sich zwischen Nikolausregatta und Abslippen so alles ansammelt.

Dank vieler Hände war der Großteil der Arbeiten bereits nach gut 2 Stunden erledigt.

First ship home 2018: „Obiwan“.

Tomas Fischer
Technischer Leiter